Wind im Rücken - die Maritime Wirtschaft in der Wachstumsregion Ems-Achse

Studie im Auftrag des Landkreises Leer

Brandt, Arno, Jung Hans-Ulrich und Alexander Skubowius

Hannover, Dezember 2007

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Die maritime Wirtschaft an der Ems-Achse hat sich in den letzen Jahren auf Grund der anhaltenden Globalisierung der Weltwirtschaft und der daraus resultierenden Zunahme der weltweiten Handelsströme überaus dynamisch entwickelt. Insbesondere der Standort Leer hat sich in den letzten Jahren als ein international bedeutender Standort der Seeschifffahrt etabliert und ist mittlerweile zum zweitgrößten Reedereistandort Deutschlands aufgestiegen.

An der Zunahme der weltweiten Tonnage partizipieren in der Region allerdings nicht nur die Reedereien, sondern insbesondere auch die Hafenlogistik mit ihren leistungsfähigen und hochspezialisierten See- und Binnenhafenstandorten sowie der Schiffbau mit Schwerpunkten auf dem Kreuzfahrt- und Marineschiffbau einschließlich des regionalen Schiffbauzuliefernetzwerkes.

Vor diesem Hintergrund intensiver Kooperationen und Verflechtungsbeziehungen, die sich zwischen den Betrieben der maritimen Wirtschaft an der Unteren Ems herausgebildet haben, sind das Niedersächsische Institut für Wirtschaftsforschung e.V. und die NORD/LB Regionalwirtschaft vom Landkreis Leer mit der Erarbeitung einer Konzeptstudie für das maritime Verbundcluster an der Ems-Achse (Landkreise Aurich, Leer, Wittmund, Emsland, Grafschaft Bentheim, Stadt Emden) beauftragt worden.

Ziel der Studie ist einerseits eine umfassende Bestandsaufnahme der Unternehmen der maritimen Verbundwirtschaft und eine Darstellung ihrer regionalen und überregionalen Verflechtungsbeziehungen, andererseits aber auch die Erarbeitung von Strategien, die den Ausbau der Wertschöpfungsaktivitäten gezielt stärken, die Kooperationsbeziehungen der maritimen Akteure intensivieren und die gesamte Region als ein Zentrum der maritimen Verbundwirtschaft profilieren.

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