Kurzexpertise zur Festlegung von Arbeitsstättenschwerpunkten im Landkreis Osnabrück

Frank, Matthias und Jung Hans-Ulrich

Hannover, August 2003




Ausgangssituation und Vorgehensweise

Das Regionale Raumordnungsprogramm (RROP) für den Landkreis Osnabrück wird derzeit neu aufgestellt. Der Entwurf 2002 liegt vor und befindet sich im Beteiligungsverfahren. Im Rahmen der Festlegung von Städten und Gemeinden als "Standorte mit der Schwerpunktaufgabe Sicherung und Entwicklung von Arbeitsstätten" besteht innerhalb des Landkreises noch Diskussionsbedarf. Vor diesem Hintergrund hat der Landkreis Osnabrück das Niedersächsische Institut für Wirtschaftsforschung (NIW) in Hannover beauftragt, entsprechende Entscheidungsgrundlagen in Form der vorliegenden Kurzexpertise zu erarbeiten.

Zur Erarbeitung dieser Entscheidungsgrundlagen wird folgende Vorgehensweise gewählt:

- Zunächst gilt es, in Abschnitt 2 die rechtlichen Grundlagen darzustellen und Kriterien festzulegen, die für eine Darstellung als "Standort mit der Schwerpunktaufgabe Sicherung und Entwicklung von Arbeitsstätten" grundsätzlich relevant sind.

- Diese Kriterien werden in Abschnitt 3 für die Städte und Gemeinden im Landkreis Osnabrück ausgewertet.

- Hieraus werden in Abschnitt 4 Konsequenzen und abschließende Handlungsempfehlungen abgeleitet, welche Städte und Gemeinden im RROP für den Landkreis Osnabrück künftig als "Standorte mit der Schwerpunktaufgabe Sicherung und Entwicklung von Arbeitsstätten" dargestellt werden sollten.

Die erarbeitete Entscheidungshilfe basiert insbesondere auf

- der Auswertung der relevanten Gesetze, Erlasse und Verordnungen,

- den vom Fachdienst Planen und Bauen sowie der Wirtschaftsförderung des Landkreises Osnabrück bereitgestellten aktuellen Informationen, insbesondere zu den Potenzialen der Gewerbeflächenentwicklung,

- den statistischen Daten aus der Regionaldatenbank des NIW sowie

- den langjährig gewonnenen, detaillierten Kenntnissen des NIW über den Landkreis Osnabrück und seine Städte und Gemeinden

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