Herausforderungen und Chancen einer integrierten Entwicklungspolitik für ländliche Räume in Niedersachsen - dargestellt an den Regionen Süd- und Nordostniedersachsen sowie Ost-Friesland

Gutachten im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Franck, Matthias und Jung Hans-Ulrich

Hannover, August 2004




Regionale Entwicklungspolitik steht angesichts sich verändernder Rahmenbedingungen in vielen Regionen vor großen Herausforderungen. Bei tendenziell sinkenden finanziellen Ressourcen geht es vor allem um eine Neuorientierung auf der Landesebene, eine Verbesserung der Aufgaben- und Arbeitsteilung zwischen dem Land und der regionalen Ebene sowie auch um Veränderungen und Anpassungen in den Regionen.

Vor diesem Hintergrund wird in dem vorliegenden Gutachten untersucht, welche Handlungsbedarfe sich aus der politischen Zielsetzung "Stärkung der Fläche und der ländlichen Räume" für die ländlichen Regionen in Niedersachsen ergeben, welche Konsequenzen aus den Erfahrungen der letzten Jahre abzuleiten und welche Schlussfolgerungen aus den sich abzeichnenden Herausforderungen für die Neuorientierung einer integrierten Landesentwicklungspolitik zu ziehen sind.

Gemeinsam mit dem Auftraggeber wurden als Untersuchungsregionen folgende drei strukturschwache ländliche Regionen festgelegt:

  • Nordostniedersachsen (Landkreise Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Uelzen) mit der Regionalen Innovations- und TechnologieTransferStrategie RITTS Lüneburg,

  • Südniedersachsen (Landkreise Göttingen, Northeim, Osterode am Harz, Holzminden) mit dem Regionalverband Südniedersachsen e.V. sowie

  • Ost-Friesland (kreisfreie Städte Emden und Wilhelmshaven, Landkreise Friesland, Wittmund, Aurich und Leer) mit der Regionalen Innovationsstrategie RIS Weser-Ems.

Neben Auswertungen von Literatur, Materialien, Internetauftritten, Daten der amtlichen Statistik und der Förderdatenbank des Niedersächsischen Ministeriums für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz standen bei der Erarbeitung des Gutachtens v.a. Gespräche mit den regionalen Akteuren methodisch im Mittelpunkt.

Das Gutachten besteht aus den Abschnitten

  • Problemstellung,
  • Soziodemographische Stärken-Schwächen-Analyse,
  • Auswertung der eingesetzten Förderinstrumente,
  • Auswertung bestehender Konzeptionen, Strategien sowie der Aufgaben- und Arbeitsteilung wichtiger Akteure und Akteursnetzwerke sowie
  • Handlungsempfehlungen zur Ausgestaltung der regionalen Entwicklungspolitik für ländliche Räume.

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