Zukunftsforen Wirtschaft 2020 Grafschaft Bentheim

im Auftrag des Landkreises Grafschaft Bentheim

Hans-Ulrich Jung, Arno Brandt, Kerstin Brunken und Nina Titkemeier

Hannover, April 2011

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Der Landkreis Grafschaft Bentheim zählt mit einer vergleichsweise günstigen wirtschaftlichen und demographischen Entwicklung derzeit zu den erfolgreichsten ländlichen Regionen in Norddeutschland. Um die nötigen Rahmenbedingungen für solche positiven Entwicklungen aufrechtzuerhalten und auszubauen, hat die Wirtschaftsförderung des Landkreises einen Dialog zwischen Wirtschaft, Verwaltung und anderen regionalen Akteuren angestoßen. Es galt, wichtige Trends und Zukunftsfragen gemeinsam zu diskutieren, das Engagement der Wirtschaft für den Standort Grafschaft Bentheim zu aktivieren, regionale Alleinstellungsmerkmale für das Standortmarketing herauszuarbeiten sowie Netzwerke zu initiieren bzw. zu stabilisieren.

In thematischen Workshops hat das NIW gemeinsam mit der Nord/LB diesen Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung mit Inputs begleitet und moderiert. Es fanden vier Veranstaltungen statt zu den Themen Demographischer Wandel, Wissensökonomie, Bedeutung harter und weicher Standortfaktoren sowie Energieversorgung.

Neben der Diskussion um Herausforderungen und Chancen, die sich in diesen Handlungsfeldern grundsätzlich, aber auch speziell für den Landkreis Grafschaft Bentheim ergeben, wurden von den Teilnehmern aus Wirtschaft, Verbänden, Politik und Verwaltung Projektskizzen erarbeitet. Diese Veranstaltungsreihe stieß bei den angesprochenen Akteuren auf große Resonanz, so dass die Workshops sich eines großen und vor allem vielfältig besetzten Teilnehmerkreises erfreuten.

Die Abschlussveranstaltung, auf der am 4. Mai 2011 die gesammelten und aufbereiteten Ergebnisse noch einmal den Teilnehmenden präsentiert wurden, bildet gleichzeitig den Auftakt einer Umsetzungsphase für die verschiedenen Projektvorschläge und -konzepte. Der vorliegende Ergebnisbericht soll dabei als Leitfaden dienen. Bei einigen Projekten hat die Umsetzungsphase bereits begonnen, so ist z.B. bereits die Einrichtung eines regionalen Bildungsmanagements in Vorbereitung, und die Förderung eines Klimaschutzkonzeptes ist beim Bundesumweltministerium beantragt worden.

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