Erfolgskontrolle der einzelbetrieblichen Förderung GRW- und EFRE-Förderung in Niedersachsen

Studie im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Jung Hans-Ulrich und Alexander Skubowius

Hannover, Oktober 2010

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Im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr hat das NIW gemeinsam mit der Universität Dortmund und der Prognos AG die Wachstums- und Beschäftigungswirkungen der einzelbetrieblichen Investitionsförderung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) und der EFRE-Strukturfondsförderung untersucht. Die Erfolgskontrolle bewertet dabei für Niedersachsen erstmals die Arbeitsplatz- und Investitionseffekte und die regionalwirtschaftlichen Auswirkungen auf Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte, die durch die Förderung in den Jahren 1998 bis 2008 ausgelöst worden sind.

Der Kern der mikroökonomischen Analyse untersucht die Wirkungen der Förderung auf die Beschäftigtenentwicklung in den geförderten Betrieben Niedersachsens. Dabei wird unter Zuhilfenahme der BA-Beschäftigtenstatistik ein Vergleich der geförderten und nicht geförderten Unternehmen nach unterschiedlichen strukturellen Merkmalen, wie bspw. der Branchen- und Technologieorientierung, vorgenommen. Der Vergleichsgruppenansatz ermöglicht auch Aussagen zu den Wirkungen der einzelbetrieblichen Förderung auf das Lohnniveau der geförderten Unternehmen sowie die regional ausgelösten Investitionsvolumina und die Wachstumsbeiträge der Förderung.

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