Regionalmonitoring Niedersachsen - Regionalreport 2008

im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung

Jung Hans-Ulrich

Hannover, Februar 2009




Die Regionalisierung der Struktur- bzw. der Landesentwicklungspolitik benötigt ein Monitoringsystem, um die Ausgangssituation der Regionen sowie die Entwicklungstrends, die zu einer Verschärfung oder Abschwächung der regionalen Disparitäten führen, zu erfassen. Das vom NIW entwickelte Regionalmonitoring hat die Ziele,

  • das Ausmaß der regionalen Struktur- und Entwicklungsprobleme zu bestimmen und einen Überblick über die räumliche Vielfalt und Bandbreite der regionalen Entwicklungen in Niedersachsen zu gewinnen,
  • sich anbahnende problematische Entwicklungen in einzelnen Teilräumen möglichst frühzeitig zu erkennen und zu verfolgen,
  • die Diskussion um die Handlungsnotwendigkeiten in einzelnen Regionen oder in speziellen Politikfeldern auf eine gemeinsame Informationsbasis zu stellen und nicht zuletzt auch 
  • die Erfolge im Abbau regionaler Ungleichgewichte zu dokumentieren.

Das NIW-Regionalmonitoring ist ein auf Fundierung, Begleitung und Umsetzung angelegtes, permanent verfügbares Informationsinstrument der Politikberatung. Das Informationssystem besteht aus einem Datensatz (aussagekräftiger) regionalwirtschaftlicher Struktur- und Entwicklungsindikatoren in den Bereichen Demographie, Wirtschaft und Beschäfti-gung, Arbeitsmarkt, Bildung und Qualifikation, Einkommen sowie Kommunale Finanzen, die insgesamt den Handlungsrahmen der regionalisierten Strukturpolitik abstecken. Im Rahmen des Regionalmonitoring werden über die klassischen Beobachtungsfelder hinaus weitere aktuelle Aspekte der Regionalentwicklung in Form von Sonderthemen vertiefend behandelt. Im Regionalreport 2008 ist das o.g. Sonderthema ?Bildung und Qualifizierung - die niedersächsischen Regionen auf dem Weg in die Wissensgesellschaft" bearbeitet worden.

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