NIW-Mitarbeiter PD Dr. Daniel Schiller für herausragende wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet

08.10.2013

Pressemitteilung Nr. 6/2013

Privatdozent Dr. Daniel Schiller, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Niedersächsischen Institut für Wirtschaftsforschung (NIW) in Hannover, ist von der Prof. Dr. Frithjof Voss Stiftung für sein bisheriges Gesamtwerk mit dem „Wissenschaftspreis für Humangeographie 2013“ ausgezeichnet worden. Der Preis wird alle zwei Jahre an einen Nachwuchswissenschaftler bis zum 40. Lebensjahr vergeben, der durch herausragende zukunftsweisende wissenschaftliche oder methodische Leistungen maßgeblich zum Fortschritt und Ansehen der Geographie beigetragen hat.

Schwerpunkte der Forschungstätigkeit von PD Dr. Daniel Schiller sind regionale Innovationsprozesse, Hochschulforschung, öffentliche Finanzen sowie Fragen der Globalisierung, insbesondere in den Entwicklungs- und Schwellenländern. Der regionale Fokus seiner Arbeit liegt dabei auf dem ost- und südostasiatischen Raum, der Europäischen Union mitsamt ihren Nachbarstaaten sowie auf den Regionen Deutschlands und Niedersachsens. Angewandte Forschungsprojekte hat er im Auftrag der Weltbank, der Asian Development Bank sowie verschiedener Bundes- und Landesministerien durchgeführt.

In der Laudatio wurde betont, dass Daniel Schiller ein außergewöhnlicher Nachwuchsforscher an der Schwelle zum Hochschullehrer sei. Mit seinen jungen Jahren verfüge er bereits über ein sehr umfangreiches Gesamtwerk an Publikationen in führenden internationalen Fachzeitschriften. „Seine Forschungsarbeiten sind von einem hohen Innovationsgrad gekennzeichnet. Seine Arbeiten zur Bedeutung von immateriellen Vermögenswerten und von informellen Institutionen für Entwicklungsprozesse betreten wissenschaftliches Neuland.“ Darüber hinaus habe er sich auch in der Lehre ein breites Portfolio erarbeitet. Seine Lehrveranstaltungen an den Universitäten Hannover, Göttingen und Halle seien dabei mit hervorragenden Ergebnissen evaluiert worden.

Das Preisgeld möchte Daniel Schiller für seine Forschungsarbeiten zu industriellen Aufwertungsprozessen in Entwicklungs- und Schwellenländern nutzen. „Einigen Regionen in diesen Ländern ist es gelungen, sich durch die Präsenz ausländischer Unternehmen und das Entstehen lokaler Produktionscluster in globale Wertschöpfungsketten zu integrieren“, so Schiller. Hier gehe es nun um die Frage, welche Determinanten für das Gelingen einer qualitativen Aufwertung der industriellen Produktion in Entwicklungs- und Schwellenländern von Bedeutung seien.

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