NIW unterstützt 40 Flüchtlingskinder in Hannover zum Schulanfang

27.08.2015

Das Niedersächsische Institut für Wirtschaftsforschung (NIW Hannover) beteiligt sich aktiv mit einem Beitrag zur Unterstützung der Flüchtlinge in Hannover. Zu Beginn des neuen Schuljahres besteht für viele Flüchtlingskinder ein Bedarf an Schulmaterial. Für die 40 Kinder, die zum Beginn des neuen Schuljahres in Hannover eingeschult werden, haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Geld gespendet, das durch das Institut aufgestockt wurde. Hiermit konnten notwendige Schulbedarfsmaterialien wie z. B. Tuschkasten, Pinselsets, Wachsmalstifte, Buntstifte, Bleistifte und Scheren angeschafft werden. Unterstützt und koordiniert wird die Verteilung der Spenden durch den Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte Hannover e.V., der die Schulsachen in der vergangenen Woche erhalten hat. Der Unterstützerkreis stattet Schulranzen und Schultüten damit aus und verteilt sie bedarfsgerecht an die Kinder in den Flüchtlingsunterkünften.

Da sich das NIW seit vielen Jahren wissenschaftlich mit dem demographischen Wandel, Fragestellungen zur Bildungspartizipation sowie den Folgen und Ursachen von Migration beschäftigt, ist das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter „ein Anliegen aus Überzeugung, dass eine gesellschaftliche Selbstverständlichkeit sein sollte“, so Professor Thomsen, Direktor des Instituts. Diese Selbstverständlichkeit ist die Basis der sozialen Marktwirtschaft, die auf dem Subsidiaritätsprinzip, d.h. der Hilfe zur Selbsthilfe, gründet. „Was ist da naheliegender, als möglichst früh die Bildung zu fördern?

Der Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte Hannover e. V. wurde 2013 mit dem Ziel gegründet, Flüchtlinge bei einem erfolgreichen Start in Hannover zu unterstützen. Dazu wird praktische und konkrete Hilfe vor Ort in den Heimen angeboten. Die Unterstützung wird individuell durch persönliche Gespräche mit den Flüchtlingen, aber auch in enger Zusammenarbeit mit der Heimleitung und den Sozialarbeitern entwickelt und umgesetzt. Dadurch können zielgerichtet Bedarfe ermittelt und eine gerechte Verteilung der Unterstützung gewährleistet werden. Zu den Projekten, die geplant und unterstützt werden, zählen beispielsweise Deutschunterricht, Begleitung zu Ämtern und Ärzten, Nachhilfe für Schüler, Spenden in Form von Alltagsgegenständen sowie die Initiierung und Vernetzung von Nachbarschaftskreisen im Umfeld der Flüchtlingswohnheime.

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