niw-info spezial 2/2012

04.09.2012

Effekte des Turbo-Abiturs: Leistungen in Mathematik schlechter, weniger Einschreibungen in den Naturwissenschaften

In Niedersachsen haben im vergangenen Sommer zwei Jahrgänge zur gleichen Zeit die allgemeine Hochschulreife erworben: Neben den Abiturienten mit 13 Pflichtschuljahren haben auch die Schüler im sogenannten G8, d. h. dem auf acht Jahre verkürzten Gymnasium, das Abitur abgelegt. Wissenschaftlich belastbare Ergebnisse zu den Wirkungen dieser umfangreichen Reform, z. B. im Hinblick auf die Leistungen oder die weiterführenden Bildungsentscheidungen, sind nicht verfügbar. Insbesondere die anhaltende Debatte über die Schulzeitverkürzung verdeutlicht aber die nach wie vor hohe Nachfrage nach empirischer Evidenz. Am Niedersächsischen Institut für Wirtschaftsforschung (NIW) werden die Wirkungen der vergleichbaren Reform in Sachsen-Anhalt wissenschaftlich untersucht. Da die Schulzeitverkürzung hier bereits 2007 abgeschlossen wurde, konnten in den Untersuchungen neben den Abiturleistungen auch die Wirkungen auf die weiterführenden Bildungsentscheidungen untersucht werden. Außerdem wurden die Effekte auf die Persönlichkeitsentwicklung in die Analyse einbezogen. Die Ergebnisse aus Sachsen-Anhalt liefern hierbei interessante Anhaltspunkte für die Situation in Niedersachsen.

Die wesentlichen Ergebnisse präsentieren wir in kompakter Form im niw info spezial 2/2012.

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