Neues Forschungsprojekt der VolkswagenStiftung und des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur bewilligt

02.12.2014

Das Niedersächsische Institut für Wirtschaftsforschung war im Rahmen der Ausschreibung "Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung" mit dem Verbundprojekt "Sustainability Transitions in der Lebensmittelproduktion" erfolgreich. Die Projektleitung am NIW liegt bei PD Dr. Daniel Schiller. Weitere Verbundpartner sind die Universität Göttingen (Konsortialführung), die Universität Vechta und das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik e.V. in Quakenbrück. Das Projekt wird von 2015 bis 2018 aus Mitteln des Niedersächsischen Vorab gemeinsam von der VolkswagenStiftung und dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert.

In dem auf drei Jahre angelegten Verbundprojekt "Sustainability Transitions in der Lebensmittelproduktion: Alternative Proteinquellen in soziotechnischer Perspektive" soll der Frage nachgegangen werden, welche Potenziale für eine nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung durch die Nutzbarmachung alternativer, d. h. nicht-tierischer Eiweißquellen (insbesondere auf Algenbasis), erschlossen werden können. Das NIW wird dabei erforschen, wie Nachhaltigkeitsinnovationen in der Lebensmittelproduktion entstehen und wie sie sich im Produktionsnetzwerk durchsetzen. Es ist das Ziel, die betrieblichen Fähigkeiten für Nachhaltigkeitsinnovationen und damit verbundene betriebliche und regionale Potenziale für Lernprozesse zu beschreiben und zu erklären. Ausgehend davon werden Möglichkeiten der Einführung alternativer Proteinquellen bewertet und Handlungsempfehlungen für die Erhöhung des Umsetzungspotenzials von Nachhaltigkeitsinnovationen abgeleitet.

Der Verbundantrag wurde gemeinsam mit sieben weiteren Projekten in einem mehrstufigen Auswahlverfahren aus insgesamt 66 Projektanträgen ausgewählt. Weitere Informationen zum Programm und den geförderten Projekten finden Sie hier.

Zurück