Neue Veröffentlichung: Die Ergebnisse des Modellprojektes Pro Kind im Überblick

03.09.2015

Der Artikel "Comprehensive evaluation of the Pro Kind home visiting program: A summary of results", der in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Mental Health & Prevention erschienen ist, fasst die bisherigen Ergebnisse der Begleitforschung des Modellprojektes Pro Kind zusammen. Bei der Frühen Hilfe Pro Kind handelt es sich um ein Hausbesuchsprogramm für benachteiligte erstgebärende Mütter. Besonders interessant ist der Artikel, da er die interdisziplinären Forschungsergebnisse zum Modelprojekt integriert und eine interdisziplinäre Perspektive auf Frühe Hilfen und Hausbesuchsprogramme im Speziellen bietet. An dem Artikel haben Malte Sandner (NIW), Tanja Jungmann (Universität Rostock), Tilman Brand (Leibniz Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie), Verena Dähne (Universität Leipzig), Peggy Herrmann, Hüsamettin Günay (beide Medizinische Hochschule Hannover, MHH) und Susan Sierau (Universität Leipzig) mitgearbeitet.

Die Ergebnisse zeigen, dass Pro Kind in den ersten drei Jahren nach der Geburt des betreuten Kindes die elterliche Selbstwirksamkeit, die Bindungsgefühle, die soziale Unterstützung und die mütterliche Zahngesundheit verbessert. Zudem führt die Intervention zu einer Zunahme von weiteren Geburten bei den Müttern, die die Hausbesuche erhalten haben. Diese Ergebnisse werden zum einen aus einer entwicklungspsychologischen und zum anderen aus einer fiskalischen Perspektive diskutiert.

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