Gutachten zur Evaluation des ESF-BAMF-Programms veröffentlicht

02.12.2014

Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, infas Bonn und Prof. Dr. Stephan Thomsen (NIW Hannover) haben gemeinsam über den Zeitraum von November 2010 bis April 2014 das Programm zur berufsbezogenen Sprachförderung für Personen mit Migrationshintergrund (ESF-BAMF-Programm) aus der EU-Förderperiode 2007 bis 2014 evaluiert. Auftraggeber für die umfangreiche und innovative Evaluationsstudie war das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Berlin.

In dem Programm wurde den teilnehmenden Personen mit Migrationshintergrund eine Sprachförderung kombiniert mit Elementen beruflicher Qualifizierung angeboten, um so ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen. Gefördert wurden Personen mit Migrationshintergrund, denen ausreichende Deutschkenntnisse für die Aufnahme einer Berufstätigkeit fehlten. Pro Jahr wurden rund 25.000 Teilnehmende für maximal sechs Monate gefördert.

Im Mittelpunkt der Evaluationsstudie stand die Beantwortung der folgenden Fragen:

1) Wer wird durch das ESF-BAMF-Programm gefördert?
2) Wie wird das Programm in der Praxis durchgeführt, wie gut ist es für die Träger handhabbar und wie gestaltet sich das Programm für die Teilnehmenden?
3) Wie wirksam ist das Programm im Hinblick auf die Integration der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Arbeitsmarkt?

Die wissenschaftlichen Ergebnisse wurden für die Weiterentwicklung des Folgeprogramms in der kommenden Förderperiode verwendet. Der Bericht sowie die ergänzenden methodischen und statistischen Anhänge können auf der Webseite des Europäischen Sozialfonds (ESF) heruntergeladen werden.

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